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		<title>Eine Reise nach Reykjavik</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 14:07:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn einmal eine Reise zu einer der nördlichsten Inseln der Welt führen soll, ist Island mit der Hauptstadt Reykjavik das ideale Reiseziel. Reykjavik ist die größte Stadt der Insel und wartet mit Kultur, Natur und Abenteuern auf. Museumslandschaft in Reykjavik Das Nationalmuseum stellt Meisterwerke des künstlerischen Schaffens und isländische Alltagsgegenstände aus. Darüber hinaus wird hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.sbv.is/wp-content/uploads/2011/09/island-reisen.jpg" alt="" title="Island Reisen" width="300" height="200" class="alignleft size-full wp-image-19" /><strong>Wenn einmal eine Reise zu einer der nördlichsten Inseln der Welt führen soll, ist Island mit der Hauptstadt Reykjavik das ideale Reiseziel. Reykjavik ist die größte Stadt der Insel und wartet mit Kultur, Natur und Abenteuern auf. </strong></p>
<h2>Museumslandschaft in Reykjavik</h2>
<p>Das Nationalmuseum stellt Meisterwerke des künstlerischen Schaffens und isländische Alltagsgegenstände aus. Darüber hinaus wird hier die bewegte Geschichte des Landes dargestellt. Im Museum des kulturellen Erbes Islands können neben der Nationalen Handschriftensammlung auch verschiedene Ausstellungen besichtigt werden. Hier finden auch kulturelle Veranstaltungen statt. Historische Dokumente der Handschriftensammlung Árni-Magnússon werden in eigenen Räumlichkeiten ausgestellt. Die Nationalgalerie beherbergt 5000 Kunstwerke, die in wechselnden Ausstellungen präsentiert werden. Der Sammelschwerpunkt liegt bei isländischen Künstlern. Andere Museen sind einzelnen Malern oder Bildhauern gewidmet, meistens ist auch ein Skulpturengarten an die Museen angeschlossen, wie beim Einar-Jónsson-Museum. Mitten in der Stadt kann das Freilichtmuseum Árbæjarsafn besichtigt werden. Hier stehen mehrere Häuser aus dem 19. Jahrhundert mit authentischer Inneneinrichtung. Oft kann man hier Handwerkern bei traditionellen Arbeiten zuschauen. Auf der Halbinsel Seltjarnes befindet sich das Apotheken- und Medizinmuseum mit einer Apothekennachbildung aus dem frühen 20. Jahrhundert.</p>
<h2>Sakral- und Profanbauten in Reykjavik</h2>
<p>Der Dom von Reykjavik wurde 1796 eingeweiht und gehört damit zu den ältesten Bauwerken Reykjaviks. Die moderne Kirche Hallgrímskirkja, die auf einer Anhöhe steht, zählt zu den Wahrzeichen von Reykjavik. Der nahezu 75 Meter hohe, markante Kirchturm überragt die Stadt. Die Kirche bietet Platz für 1200 Gäste. Das Kircheninnere wurde mit gotischen Elementen gestaltet. Im Erdgeschoss des Rathauses kann eine dreidimensionale Karte der Insel besichtigt werden. Als weiteres Wahrzeichen gilt Perlan. Perlan steht für eine Glaskuppel, die sich über Heißwassertanks wölbt. Die Heißwassertanks dienen der Warmwasserversorgung und beheizen Straßenzüge und Gehwege. Hier befindet sich das Sagamuseum, das die Inselgeschichte mit historischen Nachbildungen und lebensechten Silikonfiguren darstellt. Die Erklärungen der Szenerien werden mit einem Audio-System übermittelt. Des Weiteren gibt es im Perlan ein Restaurant, ein Geschäft, einen Palmengarten und einen nachgebildeten Geysir. Beim Hafen steht die Rekonstruktion der einzigen Dampflok von Island, die zum Hafenbau eingesetzt wurde. Harpa, ein Konzerthaus und Konferenzzentrum, beeindruckt durch seine Ausmaße und seine Glasfassade.</p>
<h2>Land und Leute kennen lernen</h2>
<p>Günstig ist die für Touristen angebotene Karte, mit der man die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen kann und kostenlosen Eintritt in ausgewählte Museen und Freibäder erhält. Bei der Touristeninformation starten täglich Stadt- und Themenrundgänge durch Reykjavik. Im Laugardalur-Park können Jung und Alt Kunst und Kultur sowie weitere Attraktionen erleben. Die Straße Sæbraut führt in die Innenstadt und wird von einigen Skulpturen gesäumt. Viele kleine Läden bieten in der Straße Laugavegur ihre Waren an. Aber auch große Shoppingcenter gibt es in Reykjavik. Die Küche in Island bietet kulinarische Genüsse für jeden Geschmack, wie Fast Food, indische, vegetarische oder traditionelle Küche. Die zahlreichen Bars und Clubs garantieren ein reges Nachtleben. In Reykjavik befindet sich der Tjörnin, ein See, der von vielen Vögeln als Nistplatz genutzt wird. Von Reykjavik aus kann man zu abenteuerlichen Ausflügen starten. So ist dem Hafen die Insel Viðey vorgelagert, wo sich die Lichtinstallation &#8220;Imagine Peace Tower&#8221; befindet und man an erstarrter Lava vorbei wandern kann. Wanderungen um Reykjavik führen über verschiedene Untergründe zu beeindruckenden Wasserfällen und Geysiren. Oder man unternimmt Geländewagenausflüge in die nahen Gebirge zu Wasserfällen und Gletscherzungen.</p>
<p>Foto: Jens Ottoson &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Island &#8211; Das Land der schönen Gegensätze</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 14:07:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Land wird von 103.000 km² geprägt und bietet von einer herausragenden Natur bis zu den schönsten Gebäuden, viele interessante Sehenswürdigkeiten. Wo Island auf der einen Seite von vielem Vulkangestein und Dürre geprägt ist, findet man auf der anderen Seite wasserreiche Gebiete mit idyllischen Flussläufen und versteckten Seen. In den Gebieten sind außerdem grandiose Wasserfälle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.sbv.is/wp-content/uploads/2011/09/island.jpg" alt="" title="Island" width="300" height="267" class="alignleft size-full wp-image-16" /><strong>Das Land wird von 103.000 km² geprägt und bietet von einer herausragenden Natur bis zu den schönsten Gebäuden, viele interessante Sehenswürdigkeiten. Wo Island auf der einen Seite von vielem Vulkangestein und Dürre geprägt ist, findet man auf der anderen Seite wasserreiche Gebiete mit idyllischen Flussläufen und versteckten Seen. In den Gebieten sind außerdem grandiose Wasserfälle eine Hauptattraktion des Landes. Der &#8220;Dettifoss&#8221; ist mit seiner energischen Wassergewalt der gewaltigste Wasserfall Europas. Er ist zu einem wahren Touristenpunkt geworden und bei einem Urlaub auf Island sollte man diesem Wasserfall unbedingt einen Platz auf seiner Tour schenken.</strong></p>
<h2>Was dieses Land so interessant und besonders macht, sind die landschaftlichen Gegensätze die es in sich trägt</h2>
<p>Inmitten des Landes befindet sich das Hochland. Dieses Hochland ist von so enormer Größe, dass auch hier die Gegensätze der Natur zu finden sind. Überwiegend zeigt sich das Hochland trocken und besteht aus kilometerweiten Wüstenlandschaften. Zudem wird es oft von starken Winden aufgesucht. Trotz der schlechten Verhältnisse, oder gerade deshalb, ist es eine Sehenswürdigkeit Islands. Hier verbergen sich die spektakulären &#8220;Moränenlandschaften&#8221;, verschiedene Sandwüsten, Lavafelder und Gletscher. Auch wenn das Gebiet noch so ausgetrocknet ist, finden sich doch immer wieder kleine Gegebenheiten in denen sich das Wasser sammeln kann. Hier entstehen kleine Flussläufe, Seen oder sumpfige Oasen, an denen interessante Moorpflanzen und Hochlandpflanzen wachsen.</p>
<p>So wie die Landschaften Islands, so bieten auch die Städte wunderbare Sehenswürdigkeiten. Das Kirchengebäude &#8220;Hallgrimskirkja&#8221; ist mit seinen 1.200 Sitzplätzen die größte Kirche von ganz Island und obendrein das Wahrzeichen der Stadt. Der Glockenturm, mit seiner Höhe von 73 Meter, ragt hier imposant in den Himmel. Eine atemberaubende Aussicht erhält man, wenn man oben im Glockenturm über die Stadt hinweg bis über die Meeresküste und letztendlich bis zum Horizont blicken kann. Ein zweites Wahrzeichen der Stadt findet man am Rande der Stadt. Hier ist die riesige Glaskuppel, die den Namen &#8220;Perlan&#8221; trägt, eine weitere Attraktion. Die Glaskuppel thront auf vier Heißwasserbehälter, mit einem erstaunlichen Inhalt von 24 Millionen Liter heißes Wasser. In einem dieser Behälter ist mittlerweile ein beschauliches Wikinger-Museum eingerichtet worden. Zudem findet man dort einen herrlichen Wintergarten mit Palmen und für eine angenehme Pause ein Restaurant und eine Cafeteria. Eine weitere interessante Gegebenheit der Glaskuppel ist ihre Drehung. In der Zeit von einer Stunde dreht sie sich einmal um sich selbst, somit erhält man hier einen wunderbaren Ausblick über die Stadt und soweit das Auge reicht.</p>
<h2>Island &#8211; das Land verbirgt mehr, als man auf den ersten Blick vermutet</h2>
<p>Nicht weit entfernt von dieser Glaskuppel befindet sich der einzige Badestrand am Meer. Er ist der nördlichste Badestrand weltweit. Mit Hilfe von Heißwasserquellen wird das Meer aufgewärmt, sodass ein Badevergnügen in vollen Zügen genossen werden kann.</p>
<p>Bei einem Aufenthalt in Island zählen ebenso verschiedene Nationalparks zu den Touristenattraktionen des Landes. Die Tagestour &#8220;Golden Circle&#8221;, ist mit einer der bekanntesten und beliebtesten Touren, die viele der Sehenswürdigkeiten abdeckt. Auch der Wasserfall &#8220;Gullfoss&#8221; gehört zu der Tour. Insgesamt bietet jede Stadt in Island seine ganz besondere Geschichte und Sehenswürdigkeiten. Bei einem Urlaub in diesem Land wird jeder Ort zu einer kleinen Erlebnisreise.</p>
<p>Foto: Iryna Volina &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Tourismus in Island</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 14:10:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Island befindet sich im Nordatlantik und wird als zweitgrößter Inselstaat Europas bezeichnet. Geprägt wird die Insel durch zahlreiche Vulkane, die immer wieder zum Ausbruch kommen. Allein 75 Prozent der dort anzutreffenden Menschen sind nur Touristen, die die Faszination Island entdecken wollen. Ein touristischer Anziehungspunkt, den es so kein zweites Mal auf der Erde gibt. Ausflugsziele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.sbv.is/wp-content/uploads/2011/08/island-vulkan.jpg" alt="" title="Island Vulkane" width="300" height="200" class="alignleft size-full wp-image-21" /><strong>Island befindet sich im Nordatlantik und wird als zweitgrößter Inselstaat Europas bezeichnet. Geprägt wird die Insel durch zahlreiche Vulkane, die immer wieder zum Ausbruch kommen. Allein 75 Prozent der dort anzutreffenden Menschen sind nur Touristen, die die Faszination Island entdecken wollen. Ein touristischer Anziehungspunkt, den es so kein zweites Mal auf der Erde gibt.</strong></p>
<h2>Ausflugsziele für Touristen</h2>
<p>Die Vulkaninsel Island lebt buchstäblich nur von den Touristen. Zahlreiche Menschen suchen das ganze Jahr über die Insel auf, um zum einen einmal einen echten Vulkan gesehen zu haben und zum anderen um die großflächigen Gletscher zu bestaunen. Denn dadurch, dass Island direkt auf der Grenze zweier Kontinentalplatten liegt, kann man diese einzigartigen Naturerscheinungen auf einer einzigen Insel erleben. Der größte Touristenstrom wird im Sommer verzeichnet. Zwischen Juni und August sind dort offizielle isländische Sommerferien, wovon die Touristen gleichzeitig profitieren können. Denn die ansässigen Internatsschulen dienen in dieser Zeit als Unterbringungsmöglichkeiten für Touristen.</p>
<p>Mit den Jahren haben sich touristische Anziehungspunkte herausgeprägt, die bei jeder Island Tour mit einbezogen werden. Als Bademöglichkeit greift man zur Blauen Lagune zurück, die sich in der Nähe des internationalen Flugplatzes befindet. Weiterhin nutzt man die Möglichkeit einer Tagestour, die auch als Goldene Rundfahrt bezeichnet wird. Bei diesem Tagesausflug besichtigt man die Thing-Stätte Þingvellir, den einzigartigen Wasserfall Gullfoss und das berühmte Geothermalgebiet Haukadalur. Im Geothermalgebiet kann man Hautnah den Ausbruch von Geysiren miterleben sowie in den Genuss einer Thermalquelle kommen. Je nach Gemütsstimmung des Reiseleiters kann bei dieser Rundtour noch die Besichtigung von heißen Quellen oder des Vulkankrater Kerið mit inbegriffen sein.</p>
<p>Als touristische Ausflugsziele ist aber auch noch der Thingplatz der Isländer zu betrachten, bei dem man einen kleinen Einblick in den geschichtlichen Hintergrund der Insel bekommt. Selbstverständlich muss man sich nicht nur im Bereich um die Hauptstadt bewegen, sondern je nach Erfahrung und Interesse können auch weiter entfernte Sehenswürdigkeiten aufgesucht werden. Dazu zählt mitunter der Skaftafell-Nationalpark. Hier erlebt man ein Naturschauspiel der besonderen Art. Eintönige Gesteinsoberflächen wechseln sich mit Wasserfällen und einer grünen Landschaft ab &#8211; das sind Gegensätze, die man einfach gesehen haben muss. Aber auch von dem Mývatn See wird man beeindruckt sein, bei dem man von harmlosen Mückenschwärmen umzingelt wird, die sich über dem klaren Wasser und der wunderschönen Landschaft tummeln.</p>
<h2>Tauchen und Schnorcheln inmitten von Island</h2>
<p>Für all diejenigen, denen Gletscher und Vulkane nicht ausreichen, bietet sich noch die Silfra-Spalte an. Die Silfra-Spalte befindet sich im Þingvellir-Nationalpark und bietet gerade für Taucher und Schnorchler ein unvergessliches Erlebnis. Ein weit verzweigtes Höhlensystem lädt zum Erforschen ein. Kristallklares Wasser sorgt für gute Sicht auf die bestehenden Lavafeldformationen. Und obwohl das Wasser nur eine Temperatur von 2-4 Grad Celsius aufweist, schrecken die Touristen vor einem Sprung in das kühle Wasser nicht zurück. Die Gesteinsformationen sind dort einfach zu einzigartig, so dass man alles gesehen haben muss.</p>
<h2>Anreisemöglichkeiten</h2>
<p>Damit Touristen überhaupt auf die Insel kommen können, müssen schon einige Umwege in Kauf genommen werden. Früher war die Insel nur mit dem Flugzeug oder der Fähre zu erreichen doch inzwischen gibt es auch die Autofähre zwischen Dänemark, Färöern und Island.</p>
<p>Foto: Jochen Scheffl &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Islandkultur, Insel mit Feuer und Eis</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 14:09:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor etwa 17 Millionen Jahren formte sich, aus vulkanischem Ursprung, im atlantischen Ozean die Insel Island. Die noch relativ junge Insel erhob sich an der Stelle, an der die eurasische Platte und die nordamerikanische Platte aufeinander treffen, aus dem Meer. Auf Grund dieser Entstehung sind nach wie vor noch immer heiße Springquellen aktiv, obwohl das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.sbv.is/wp-content/uploads/2011/07/island-geysir.jpg" alt="" title="Island Geysir" width="300" height="225" class="alignleft size-full wp-image-25" /><strong>Vor etwa 17 Millionen Jahren formte sich, aus vulkanischem Ursprung, im atlantischen Ozean die Insel Island. Die noch relativ junge Insel erhob sich an der Stelle, an der  die eurasische Platte und die nordamerikanische Platte aufeinander treffen, aus dem Meer. Auf Grund dieser Entstehung sind nach wie vor noch immer heiße Springquellen aktiv, obwohl das Land durch die polare Nähe kühl und mit Eis bedeckt ist. </strong></p>
<h2>Entstehungsgeschichte von Island</h2>
<p>Die eurasische Platte und die nordamerikanische Platte durchqueren die Insel Island diagonal. Rund 30 Vulkane sind noch immer aktiv, die das Auseinanderbrechen der Insel verhindern. Die Vulkane, die an den Plattenlinien verlaufen, fördern immer wieder heiße Gesteinsmassen aus dem Erdinneren an die Erdoberfläche und erstarren. Das erstarrte Gestein bildet die Verbindung zwischen den beiden Inselteilen. Obwohl sich die eurasische Platte und nordamerikanische Platte im Jahr um 2 Zentimeter voneinander entfernen, teilt sich die Insel wegen des heißen Nachschubs aus dem Erdinneren nicht. Die kühlen Temperaturen auf der Insel zeigen die Nähe zum Polarkreis. Der Golfstrom, der an der Südküste Islands vorbeifließt, nimmt Wasser aus dem warmen Süden mit, das etwa eine Temperatur von 5 Grad Celsius aufweist.</p>
<h2>Kultur und Geschichte Islands</h2>
<p>Als Entdecker von Island gilt der Wikinger Gardar Svavarsson, der etwa um 870 nach Christus auf der Insel überwinterte und im heutigen Hafen von Húsavík an Land ging. Anfang des 10. Jahrhunderts wurde Island von Kelten und anderen skandinavischen Ländern besiedelt. Im sogenannten Landnámabók, welches als Landnamenbuch gilt, sind noch unverfälschte Aufzeichnungen enthalten und somit urkundlich erwähnt. Aber auch Norweger, die vor der Unterdrückung ihres Königs flohen, fanden auf Island eine neue Heimat und formten diese. Durch die Mischung der Siedler entstand die isländische Sprache, die sich in den 1100 Jahren kaum geändert hat. Durch die Mischsprache sind Deutsch, Dänisch und Englisch auf der Insel sehr verbreitet und werden auch größtenteils auf Island verstanden. Die großen Städte, wie beispielsweise Reykjavík, sind an den Randgebieten der Insel entstanden. Das Landesinnere ist größtenteils durch Lavawüsten unbewohnbar und für die landwirtschaftliche Nutzung unbrauchbar. Die Gletscher und somit immer mit Eis bedeckten Flächen nehmen im Landesinneren einen erheblichen Teil von etwa 11 Prozent ein. Eine weitere Eigenheit ist die Namensgebung der Bewohner auf Island. Nur ein Zehntel der Gesamtbevölkerung von Island besitzt einen Familiennamen. Die germanische Tradition der alten Überlieferung wird noch heute angewandt, so dass beispielsweise der Sohn von Magus Magusson heißt oder die Tochter von Bjarni mit dem Namen Bjarnardóttir angesprochen wird.</p>
<h2>Religion, Wirtschaft und Kulinarisches</h2>
<p>Der evangelisch-lutherische Glauben ist die Staatsreligion von Island und nimmt etwa 95 Prozent ein. Der Rest sind Katholiken oder gehören anderen Religionen an. Die Landwirtschaft gehört zum größten Wirtschaftszweig von Island, wobei die Schafzucht und die Pferdezucht vorrangig sind. Im wärmeren Süden, wo sogar Bananen gedeihen, wird Obst angebaut und in raueren nördlich gelegenen Klimazonen eher Getreide. Der zweitgrößte Wirtschaftszweig der Insel ist der Sommertourismus. Zu den beliebten Ausflugszielen des Landes zählen unter anderem die Gletscher und die unberührte Natur. Zu den kulinarischen Gaumenfreuden gehören Fisch, Lamm und Rentier, wobei auf internationale Küche immer mehr Augenmerk gelegt wird.</p>
<p>Foto: Nicolas BERTHY &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Die Geschichte von Island</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 11:24:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>islandgirl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geysire und Gletscher liegen auf Island knapp beieinander. Der vulkanische Ursprung des Landes ringt den Bewohnern alles ab. Die rauen Klimaverhältnisse prägen das Land und die Bevölkerung. Wikinger entdeckten die Insel und die spätere Besiedlung durch germanische Völker machten die Insel erst lebenswert. Die Geschichte Islands Nach Ausgrabungen wurden auf Island drei römische Münzen aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.sbv.is/wp-content/uploads/2011/06/island-dom.jpg" alt="" title="Island Hallgrimskirkja" width="300" height="204" class="alignleft size-full wp-image-27" /><strong>Geysire und Gletscher liegen auf Island knapp beieinander. Der vulkanische Ursprung des Landes ringt den Bewohnern alles ab. Die rauen Klimaverhältnisse prägen das Land und die Bevölkerung. Wikinger entdeckten die Insel und die spätere Besiedlung durch germanische Völker machten die Insel erst lebenswert.</strong></p>
<h2>Die Geschichte Islands</h2>
<p>Nach Ausgrabungen wurden auf Island drei römische Münzen aus dem 3. Jahrhundert gefunden, die viele Fragen aufwarfen. Nach Belegen wurde Island im Jahre 870 von einem Wikinger entdeckt und etwa im 10. Jahrhundert besiedelt. Wie die Münzen auf die Insel kamen, ist den Archäologen nach wie vor ein Rätsel. Diese drei Kupfermünzen sind die einzigen Beweise aus der Landnahmezeit, das ist die Zeit, als die Insel zum ersten Mal von Menschen im 9. Jahrhundert bevölkert wurde. Doch nach neuerlichen Ausgrabungen auf der Insel wurden Teile einer Ansiedlung aus dem 7. Jahrhundert entdeckt. Diese Funde deuten auf entflohene Sklaven aus Irland hin, die sich auf der Insel ansiedelten und als erste Siedler des Landes gelten.</p>
<h2>Die Entdeckung und Besiedlung von Island</h2>
<p>Das erste Wikingerschiff legte im Jahre 870 auf Island an. Der Schwede Garðar Svavarsson überwinterte nach der langen Reise auf Island und benannte das entdeckte Land nach seinem Namen. Island hieß fortan Garðarsholmur. Ein Sklave und eine Sklavin entliefen dem Wikinger bei der Überwinterung und ließen sich in einem nahegelegenen Tal von Húsavík nieder. Auf diese Weise wurde der Wikinger nie als erster Siedler auf Island anerkannt. Flóki Vilgerðarson, ein weiterer Wikinger, siedelte auf Garðarsholmur an. Durch einen sehr strengen Winter verlor er seine Schafe und somit seine Nahrung, was ihn zur Heimreise zwang. Einige Jahre später kehrte Flóki Vilgerðarson auf die Insel zurück. Als er den Blick von einem hohen Berg über den Ozean schweifen ließ, fielen ihm die vielen Eisberge und Treibeis, das sich von Grönland löste, auf. Auf Grund dessen vergab er der Insel einen neuen Namen und zwar Eisland. Als erste Siedler gelten in Island die Brüder Ingólfur Arnarson und sein Ziehbruder Hjörleifur Hróðmarsson, die aus Norwegen wegen Totschlagsklagen fliehen mussten und ihre gesamte Habe an das norwegische Königshaus verloren hatten. Die Wikinger nannten die auf der Insel gelandeten Männer Westmänner und somit wurde die Inselgruppe zu den Westmänner-Inseln.</p>
<h2>Christianisierung des isländischen Volkes</h2>
<p>Durch die Besiedlung der Germanen wurden auch die Bräuche der germanischen Götter übernommen. Es entstanden wirtschaftliche Spannungen zwischen den Isländern und dem norwegischen Herrscherhaus, weil der damals regierende König Ólafr Tryggvason bereits zum christlichen Glauben übergetreten war. Um 1000 nach Christus wurde Island christianisiert, wobei zunächst der heidnische Glauben noch weiterhin praktiziert werden durfte. In der Kathedrale von Akureyri wurde ein Kirchenfenster mit der Szene von Goðafoss, wo der Vertrag der Christianisierung stattgefunden hatte, abgebildet. Der erste Bischof, der in Island um 1056 seinen Bischofssitz erhielt, war Ísleifur Gissurarson. Ab dem 12. Jahrhundert wurde das Christentum soweit eingebürgert, dass immer wieder neue Kirchen und Klöster entstanden und die Stammesführer wurden zu christlichen Priestern und unterlagen den Landesgesetzen. Die Kirche wollte ihre kirchliche Macht in Island selbst ausspielen und so entbrannte ein 60-jähriger Bürgerkrieg, der erst nach einem Handelsboykott von Norwegen beigelegt wurde und die Kirche ihre Macht errang.</p>
<p>Foto: Rhombur &#8211; Fotolia.com</p>
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